Presseerklärung der SPD Heiligenhafen – Fahrradfahren in Heiligenhafen


Auch in diesem Sommer haben sich wieder sehr viele Besucherinnen und Besucher in Heiligenhafen mit dem Fahrrad fortbewegt, womit das lästige Parkplatzsuchen entfällt. Die Einbahnstraßenführung macht aber immer wieder lästige Umwege erforderlich oder führt über mit dem Fahrrad schwierig zu befahrene Straßen, wie die Brückstraße, den Thulboden und die Mühlenstraße, die allerdings ein schönes Pflaster, der Altstadt entsprechend, aufweisen. Nur die Bergstraße ist asphaltiert. Bei allen vier Straßen handelt es sich um Einbahnstraßen: Bergstraße, Mühlenstraße und Brückstraße führen zum Marktplatz, der Thulboden und die Schlamerstraße lassen den Verkehr vom Markt abfließen.

Hier stellt sich die Frage, ob nicht ohne großen Verwaltungsaufwand und Kosten in der einen oder anderen Einbahnstraße auch Fahrradverkehr entgegen der Fahrrichtung zulässig ist. Laut der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) kann der Radverkehr in Gegenrichtung unter bestimmten Bedingungen zugelassen werden. Das würden sehr viele Fahrradfahrerinnen und auch Fahrradfahrer begrüßen und den einen oder anderen Kunden auch in die Innenstadt bringen, weil die Möglichkeit, die Geschäfte in der Innenstadt zu erreichen, dadurch zunehmen würde.

Die Heiligenhafener SPD bittet den Bürgermeister der Stadt, Herrn Kuno Brandt, sich dieser Angelegenheit anzunehmen. Denn dadurch würde auch die Lebensqualität in unserer Stadt ein wenig verbessert.

Wir sind sehr gespannt, welches Ergebnis die verwaltungsrechtliche Prüfung ergibt.